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IVF in der Schweiz: Regeln, Kosten und der Weg ins Ausland

In der Schweiz regelt das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) die Kinderwunschbehandlung. Hier steht, was erlaubt ist, wie die Kosten entstehen und wann Paare ins Ausland gehen.

Was das FMedG erlaubt

Eine Behandlung ist Paaren vorbehalten. Gespendeter Samen darf nur bei verheirateten Paaren verwendet werden. Eizellen und Embryonen dürfen nicht gespendet werden, und die Leihmutterschaft ist verboten. Die PID ist unter den Bedingungen von Art. 5a erlaubt. Eizellen dürfen eingefroren werden (Art. 15).

Typische Kosten

Eine IVF wird in der Regel privat bezahlt, weil die obligatorische Grundversicherung sie meist nicht übernimmt. Ein Zyklus kostet oft mehrere tausend Franken, dazu kommen Medikamente. Klinikpreise unterscheiden sich. Verbindlich ist nur der Kostenvoranschlag der Klinik. ember nennt bewusst keine Durchschnittspreise, die nicht belegt sind.

Wann Paare ins Ausland gehen

Meistens geht es um die Eizellspende, die in der Schweiz verboten ist, oder um eine Behandlung für alleinstehende Frauen. Häufige Ziele sind Tschechien und Österreich, jeweils mit eigenen Bedingungen.

Häufige Fragen

Wer darf in der Schweiz eine IVF machen?

Paare, bei denen eine medizinische Indikation vorliegt. Für eine Samenspende muss das Paar verheiratet sein, das gilt auch für Frauenpaare. Alleinstehende Personen sind nicht vorgesehen.

Quellen: Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG), Fedlex

Zahlt die Krankenkasse in der Schweiz die IVF?

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt die IVF in der Regel nicht. Klären Sie Zusatzversicherungen direkt mit Ihrer Versicherung.

Quellen: BAG · Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Ist Eizellspende in der Schweiz erlaubt?

Nein, Art. 4 FMedG verbietet sie. Eine Änderung wird geprüft, ist aber noch nicht in Kraft.

Quellen: Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG), Fedlex · BAG · Rechtsetzungsprojekte zur Fortpflanzungsmedizin

ember ist keine Klinik, kein medizinischer Anbieter und keine Rechtsberatung. ember stellt keine Diagnosen, verschreibt nichts und ändert keine Dosierungen. Demo-Daten sind fiktiv.